Cleithracara maronii STEINDACHNER 1881

  • Taxonomie
    Familie: Cichlidae | Unterfamilie: Cichlinae | Tribus: Chichlasomatini | Gattung: Cleithracara
  • Synonyme
    Acara maronii, Steindachner, 1881
    Astronotus (Acara) maronii, Eigenmann et al., 1891
    Aequidens maronii, Eigenmann et al., 1903
  • Verbreitung
    Vom Barima River in Guyana bis zum Ouanary River in Französisch Guyana, Typusfundort: Maroni Riverin Französisch Guyana
  • Lebensraum:
    Kommt vorwiegend in kleinen Klarwasserflüssen, seltener auch Schwarzwasser vor. Auftreten meist in kleinen Gruppen über sandigem Bodengrund mit Wurzeln, Totholz und Laub. PH-Wert in diesen Lebenräumen meist um 5.5, Leitfähigkeit 20 bis 30 µS und eine Temperatur von 26 bis 27 °C. 
    Beschreibung
    Größe in der Natur max. 10cm, im Aquarium 12-14 cm, Weibchen etwas kleiner. Körperbau oval, hochrückig und seitlich abgeflacht. Grundfärbung hellbraun bis cremefarben. Durch das Auge verläuft ein breiter schwarzer Streifen von der Oberseite des Kopfes bis zur Kehle, unter dem Ende des hartstrahligen Teils der Rückenflosse sitzt ein deutlich sichtbarer schwarzer Fleck. Darunter verläuft ein dunkles Querband (sieht zusammen aus wie ein Schlüsselloch)
    bei geschlechtsreifen Fischen ist das hintere Ende der Rücken- und Afterflosse spitz und lang ausgezogen.
    Eine optische Unterscheidung ist letztlich sicher nur durch die Genitalpapille möglich: diese ist beim Milchner zugespitzt, beim Weibchen rundlich.
  • Ernährung:
    Zoobenthisch. In der Natur Insektenlarven und kleine Crustaceen. Nimmt im Aquarium jede Art von Futter an
  • Fortpflanzung:
    Cleithracara maronii ist ein monogamer Substratbrüter. Eiablage auf zuvor gereinigten flachen Steinen, Holz oder Laub. Gelegegöße 100 -200 Eier, die auf das Substrat geheftet werden. Entwicklungsdauer der Eier drei bis 4 Tage. Das Weibchen kümmert sich um Eier und Larven während das Männchen potentielle Fressfeinde vertreibt. Nach dem Freischwimmen der Brut übernehmen beide Eltern deren Bewachung.
  • Aquaristik:
    Kleine Gruppen von 4-6 Tieren in einem mit Wurzeln und Pflanzen gut strukturierten Becken ab 100 cm Länge. Nur mit friedlichen Fischen vergesellschaften, z.B. kleinen Salmern, Panzerwelsen, kleinen L-Welsen.
    Haltung von Nachzuchten bei 26 °C, pH-Wert: ca. 6,0-7,5, Gesamthärte: bis 5-20 °dGH, Wildfänge s.o.
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